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.just.I_am.
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Bauern - und Wetterregeln August

von .just.I_am. am 18.01.2011 10:09

1. Ist`s von Petri bis Lorenzi (10.) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß

4. Hitze an St. Dominikus - ein strenger Winter kommen muß
Je mehr Domenikus schürt, um so mehr man im Winter friert
Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter kommen muß.

5. Oswaldtag muß trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.

8. Bei Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter kommen muß.

10. Lorenzi gut, einen schönen Herbst verheißen tut
Laurenz setzt den Herbst an die Grenz`.
Kommt Laurentius daher, wächst das Holz nicht mehr.
Brennt zu Laurenzi dich der Stein, wird auch gut die Ernte sein.
Ist Lorenz und Bertl schön, wird der Herbst gut ausgehn
Sollen Trauben und Obst sich mehren, dürften mit Laurenz die Wetter aufhören.
Laurenz muß heiß sein, soll der Wein gut sein.
Ist Laurenz ohne Feuer, gibt's ein saures Weinlein heuer.
Lorenz!, Sommer schwänz' di!

13. Wie das Wetter an Hippolyt, so es mehrere Tage geschieht
13. Wie das Wetter an Kassian, hält es viele Tage an

14. Leuchten vor Mariae Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne

15. Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag
Wer Rüben will, recht gut und zart, sä`sie an Maria Himmelfahrt
Maria Himmelfahrt klar Sonnenschein bringt gerne guten Wein.
An Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.

16. Wenn's an Joachim regnet, dann folgt ein warmer Winter.
Wenn St.Rochus trübe schaut, kommen die Raupen in das Kraut

19. Regnet es an St. Sebald, dann nahet teure Zeit sehr bald

20. Wie der St. Bernhard ist, man auch den September misst.

23. Waren die Hundstage (24.7.-23.8.) heiß, bleibt der Winter lange weiß

24. Wie der Bartholomäustag sich hält, ist der ganze Herbst bestellt
Gewitter um Bartholomä, bringen Hagel und Schnee.
Liegt Reif um Bartel offen, so ist ein warmer Herbst zu hoffen.
Bleibt St. Barthol im Regen steh'n, ist ein guter Herbst vorauszuseh'n.
Ist Lorenz (10.) und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange stehn.

28. An Augustin gehen die warmen Tage dahin.

30. Bischof Felix zeiget an, was wir in 40 Tag' für Wetter han

31. St.Raimund treibt die Wetter aus.



Der August reift - der September greift
Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot,
Entzieht er sich gen Himmel, herab kommt ein Getümmel
Fängt der August mit Donnern an, er's bis zum End' nicht lassen kann
Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn.
Der Sonne im August ist nicht zu trauen
August-Donner hat die Kraft, dass er viel Getreide schafft.
Dem August sind Donner nicht Schande, sie nutzen der Luft und dem Lande
Der August muß Hitze haben, sonst Obstbaumsegen wird begraben
Blühen im August Frühlingsblumen, deutet das auf einen milden Winter
Trockener August ist der Bauern Lust.
Ist’s im August recht hell und heiß, so lacht der Bauer im vollen Schweiß.
Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn
Im August ein Höhenrauch - folgt ein strenger Winter auch
Im August soll man den Knoblauch aus der Erde nehmen
Im August Wind aus Nord - jagt unbeständigs Wetter fort
Im August, beim ersten Regen, pflegt die Hitze sich zu legen
Macht der August uns heiß - bringt der Winter viel Eis
Nasser August macht teure Kost
Nie hat der September zu braten vermocht, was der August nicht gekocht
So viel Nebeltage im Februar, so viel kalte Tage im August
Viel August-Sonnenschein bringt guten Wein
Wenn der Kuckuck im August noch schreit, so ruft er die teure Zeit
Stürmt es im August, so gibt es weder Wein noch Most.
Je dicker die Regentropfen im August, desto dicker der Most
Wenn im August viele Goldkäfer laufen, braucht der Wirt den Wein nicht zu taufen.
Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft
Stellt im August sich Regen ein, so regnet's Honig und guten Wein.
Im August viel Regen, ist dem Wein kein Segen.

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.just.I_am.
Gelöschter Benutzer

Bauern - und Wetterregeln Juli

von .just.I_am. am 18.01.2011 10:08

2. St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot
(deshalb heißen die ersten Äpfel Jakobiäpfel und die ersten Kartoffeln Jakobikartoffeln).

4. Regen am St.Ulrichstag, macht die Birnen stichig-mad.

9. An St.Kilian säe Wicken und Rüben an.

10. Wie`s Wetter am Siebenbrüdertag, es sieben Wochen bleiben mag.

20. Margaretenregen wird erst nach Monatsfrist sich legen
Wenn es an Margareta regnet, kommt das Heu schlecht heim.
An Margarethen Regen, bringt Heu und Nüssen keinen Segen.
Regen am Margaretentag, / sagt dem Hunger guten Tag.
Regen am Margaretentag/ bringt viel Klag.
Margaretenregen bringt Segen.
Gegen Margareten und Jakoben die stärksten Gewitter toben.
Die erste Birn' bringt Margaret', dann überall die Ernt' angeht.

22.Maria Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet es an diesem Tage gern.
Am Tage der heiligen Magdalen kann man schon volle Nüsse sehn.

23.Juli bis 24. August Hundstage

25. Jakobi klar und rein, wird das Christfest kalt und frostig sein.
Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind's Winterblüten zu vielem Schnee.
Sind an Jakobi die Tage warm, gibt's im Winter viel Kält' und Harm.
Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter.
Jakobi heiß - lohnt Müh' und Fleiß.




Im Juli muß vor Hitze braten, was im September soll geraten.
Im Juli warmen Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein.
So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Weizen mahlt.
Ein tüchtiges Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter
Heißer Juli verheißt guten Wein...
Juli recht heiß, lohnt sich Mühe und Schweiß.
Juli trocken und heiss, Januar kalt und weiss
Macht im Juli die Ameis' groß den Hauf', folgt ein strenger Winter drauf.
Wenn die Ameisen im Juli ihre Haufen höher machen, so folgt ein strenger Winter.
Türmt die Ameise im Juli den Haufen, so mußt du viel Holz für den Winter kaufen
Muß im Juli man nicht schwitzen, tut die Jahresplag nichts nützen.
Im Juli will der Bauer lieber schwitzen als untätig hinterm Ofen sitzen.
Was der Juli verbricht, rettet der September nicht.
Was du an einem Tag versäumest im Juli, das schaffen im August zehn Tage nicht herbei.
Wer im Juli sich regen tut, sorget für den Winter gut.
Wenn die Schwalben Ende Juli schon ziehen, sie vor baldiger Kälte fliehen.

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.just.I_am.
Gelöschter Benutzer

Bauern - und Wetterregeln Juni

von .just.I_am. am 18.01.2011 10:08

1. Ist's am Fortunatstag klar, so verheißt's ein gutes Jahr

8. Medardus ist ein nasser, hält so schlecht das Wasser.
Regnet's am Medardustag, regnet's 40 Tag danach.
St.Medard keinen Regen trag, es regnet sonst wohl 40 Tag.
Wie St. Medardus wittert, solch Wetter dreißig Tag zittert.
Macht Medardus feucht und naß, regnet's ohne Unterlaß.

11. Regnet es an Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass.
Barnabas macht Bäum` und Dächer naß
Mit der Sens' der Barnabas - schneidet ab das längste Gras.

13. Wenn an St. Anton gut Wetter lacht, St. Peter (29.) viel in Wasser macht.

15. Hat St. Vitus starken Regen, bringt er unermeßlich Segen.
Ist zu St. Veit der Himmel klar, dann gibt's gewiß ein gutes Jahr
St. Vit bringt die Fliegen mit
Die Nachtigall singt nur bis Vitustag

16. Wer auf Benno baut, kriegt auch viel Kraut

19. Wenn's regnet an Sankt Gervasius, es vierzehn Tage regnen muss.

24. Johannisnacht
Vor Johanni bitt um Regen, hernach kommt er ungelegen.
Glüh`n Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle
Johannis tut dem Winter wieder die Türe auf.
Bis Johannes wird gepflanzt, ein Datum, das` dir merken mußt
Der Kuckuck kündet teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit.
Regnet's am Johannistag, regnet es noch vierzehn Tag.
Johanni trocken und warm, macht den Bauern nicht arm.
Vor dem Johannistag man keine Gerste loben mag.
Wenn Johanniskäfer hell leuchten im Garten, dann ist gut Wetter zu erwarten.
Tritt auf Johannes Regen ein, so wird der Nußwuchs nicht gedeih'n.
Sankt Johannis Regengüsse verderben die besten Nüsse.

27. Siebenschläfertag

29. St. Peter und Paul klar, bringt ein gutes Jahr.
Regnet es an Peter Paul, wird des Winters Ernte faul.
Peter und Paul bricht dem Korn die Wurzel ab




Stellt milde sich der Juni ein, wird mild auch der Dezember sein
Wenn kalt und naß der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
Viermal Juniregen, bringt zwölffachen Segen.
Wie die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält.
Nordwind, der im Juni weht, nicht im besten Rufe steht. Kommt er an mit kaltem Gruß, bald Gewitter folgen muß.
Nordwind im Juni wie bekannt, bringt Korn ins ganze Land.
Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
Im Juni viel Donner, bringt einen trüben Sommer.
Juniregen - reicher Segen.
Im Juni bleibt man gerne stehn, um nach dem Regen auszusehen.
Soll gedeihen Korn und Wein, muß im Juni Regen sein.
Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken.
Bleibt der Juni kühl, wird dem Bauern schwül.
Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
Wenn´s im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet.

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.just.I_am.
Gelöschter Benutzer

Bauern - und Wetterregeln Mai

von .just.I_am. am 18.01.2011 10:08

1. Wenn der 1. Mai schellt, grünt das Feld
Wenn's Wetter gut am 1. Mai, gibt es viel und gutes Heu.
Fällt Reif am 1. Mai, bringt er im Feld viel Segen herbei.

3. Wie's Wetter am Kreuzauffindungstag , bis Himmelfahrt es bleiben mag.
Wenn es am Kreuztag heftig regnet, dann werden alle Nüsse leer und sind nicht gesegnet.

4. Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut tragen kann.

7. Wenn sich naht St. Stanislaus, rollen die Kartoffeln raus

8. Vom 8. bis 14. Mai müssen Bohnen und Gurken in den Boden nei'.

10. Florian und Gordian richten oft noch Schaden an

11. Der Hl. Mamertz hat von Eis ein Herz

12.-15. Eisheiligen

16. Heiliger Johann Nepomuk, treib uns die Wassergüss zurück
Heiliger Johann Nepomuk, halt` die Regengüsse zruc
Lacht zu Nepomuk die Sonne, dann gerät der Wein zur Wonne.
Bringt er Regenschwaden, so nimmt der Wein noch Schaden

25. Wie es sich um St.Urban verhält, so ist`s noch 20 Tage bestellt
Sankt Urbanus - oft ein Grobianus.
Die Witterung an St. Urban zeigt des Herbstes Wetter an
Sankt Urban bringt uns den Sommer

31. Wer Hafer sät an Petronell' dem wächst er gut und schnell



Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und bringt viel Heu
Die erste Liebe und der Mai, gehen selten ohne Frost vorbei
Wenn's im Mai viel regnet, ist das Jahr gesegnet
Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei
Wenn im Mai der Holler blüht, wird's im ganzen Jahre kühl
Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt's noch eine große Wäsche
Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine schöne Bleiche
Donner im Mai führt großen Wind herbei.
Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte
Der Mai, zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren
Grünen die Eichen vor dem Mai, zeigt's, daß der Sommer fruchtbar sei
Ist's im Mai recht kalt und naß, haben die Maikäfer wenig Spaß
Maienfröste sind unnütze Gäste
Ein kalter Mai tötet das Ungeziefer und verspricht eine gute Ernte
Auf nassen Mai kommt trockner Juni
Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten
Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
Regnet's im Mai, schreien Gärtner und Bauern juchhei
Mai kühl und naß, füllt Scheun und Faß.
Maientau macht grüne Au
Im Mai ein warmer Regen bedeutet Früchtesegen
Blumenkohl im Mai gibt Köpfe wie ein Ei.
Mairegen bringt Segen, da wächst jedes Kind, da wachsen die Blätter, die Blumen geschwind.
Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei.
Bärlauch im Mai erspart das ganze Jahr den Arzt und die Arznei (Bauernregel)

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.just.I_am.
Gelöschter Benutzer

Bauern - und Wetterregeln April

von .just.I_am. am 18.01.2011 10:07

1. Den 1. April mußt überstehn, dann kann dir manch Gut`s geschehn.

2. Bringt Rosamund Sturm und Wind, so ist Sybille (29. April) uns gelind.

3. Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein

4. Sankt Ambrosius man Zwiebeln säen muss.
Ist Ambrosius schön und rein, wird St.Florian (4.Mai) milder sein.

8.Wenn`s viel regnet am Amantiustag, ein dürrer Sommer folgen mag.

14. Kuckuckstag
An Tiburtiustag, alles grünen mag.
Nach dem Tiburtiustag alles, alles grünen mag.
Tiburtius kommt mit Sang und Schall, er bringt den Kuckuck und die Nachtigall.
Wenn der Tiburtius schellt, dann grünt der Garten und das Feld.
Grüne Felder am Tiburtiustag, die ziehen viel Getreide nach.
Tiburtius kommt uns sehr gelegen, mit seinem grünen Blättersegen.

15. Am 15.April der Kuckuck singen soll, und müßte er singen aus einem Baum, der hohl.

23. Gewitter am St.Georgstag,ein kühles Jahr bedeuten mag.
Georg kommt nach alten Sitten auf einem Schimmel (die letzten Schneeflocken des Frühlings)angeritten.
Kommt der Georg auf einem Schimmel, dann kommt ein gutes Frühjahr vom Himmel.
Ist's an Georgi warm und schön, wird man noch rauhe Wetter seh'n.
Ist's an Georgi hell und warm, gibt's noch ein Wetter, dass Gott erbarm.
Georg und Markus (25. April) ganz ohne Trost, erschrecken uns sehr oft mit Frost.
Gab es Gewitter am Georgitag, so folgt gewiss noch Kälte nach.
Auf St. Georg's Güte stehen alle Bäum' in Blüte.
Was bis Georgi die Reben treiben, wird ihnen nicht bis zum Gallus (16. Oktober) bleiben.
Zu Georgi „blinde“ Reben, volle Trauben später geben.
Sind die Reben an Georg noch „blutt“ und blind, dann freut sich der Winzer mit Frau und Kind.
Am Georgstag zeigt sich schon die Schwalbe einen Augenblick, und zieht sich dann nochmal zurück.
Kann der Georg im Korn die Krähe verstecken, wird sich das Mehl häufen zu prallen Säcken.
Am Georgstag soll sich das neue Korn schon so recken, dass sich die Krähe drin kann verstecken.
Es deutet eine gute Ernte an, wenn sich zu Georg schon die Krähe im Korn verstecken kann.
Des St. Georg's Pferd, das tritt den Hafer in die Erd.
Der Georgstag, der ist der Pferde Ehrentag.

24. Wenn`s friert an St.Fidel, bleibt`s 15 Tag noch kalt und hell.

25. Solange die Frösche vor Markus Konzerte veranstalten,
so lange müssen sie nachher die Mäuler halten.
Leg erst nach Markus Bohnen, er wird`s dir reichlich lohnen.

27. Hat St.Peter das Wetter schön, kannst du Kohl und Erbsen sä`n.

28. Friert`s am Tag von St.Vital, friert es wohl noch 15 Mal.

30. Regen auf Walpurgisnacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht.




April tut, was er will.
April, April, der macht, was er will.
Aprilflöckchen bringen Maiglöckchen.
Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick.
April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken.
Aprilenschnee düngt, Märzenschnee frißt.
Aprilschnee ist besser als Schafmist.
Ein nasser April verspricht der Früchte viel.
Gras, das im April wächst, steht im Mai fest.
Bläst der April mit beiden Backen, ist genug zu jäten, hacken.
Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird's im Juni trocken sein.
Heller Mondschein in der Aprilnacht schadet leicht der Blütenpracht.
Heller Mondschein im April gibt bei Wein und Obst nicht viel.
Im April ein tiefer Schnee - keinem Dinge tut er weh.
Ist der April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken.
Ist der April zu schön, kann im Mai der Schnee noch wehn.
Märzenblüte ist nicht gut, Aprilenblüte ist halb gut, Maienblüte ist ganz gut.
Nasser April und windiger Mai bringen ein fruchtbar Jahr herbei.
Nasser März und trockener April, kein Kräutlein geraten will.
Siehst du im April die Falter tanzen, magst du getrost im Garten pflanzen.
Viel Blumen im April, wenig Kirschen danach.
Je früher im April der Schlehdorn blüht, desto eher vor Jakob die Ernte glüht.
Der April die Blume macht, der Mai gibt ihr die Farbenpracht.
Wenn im April die Maikäfer fliegen, bleiben die meisten im Schmutze liegen.

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.just.I_am.
Gelöschter Benutzer

Bauern - und Wetterregeln März

von .just.I_am. am 18.01.2011 10:07

3. Kunigund macht warm von unt'
Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde
Ist Kunigunde tränenschwer, dann bleiben oft die Scheunen leer.

7. Perpetua kalt, Winter lang.
Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras.

10. Wie die vierzig Märtyrer das Wetter gestalten, so wird es noch 4o Tage lang langen.
Wie es an vierzig Rittern wittert, wittert es noch vierzig Tage.

11. Bringt Rosamunde (11.) Sturm und Wind, so ist Sibylla uns gelind.

12.3. Weht am Gregoriustag (12. März) der Wind, noch vierzig Tage windig sind

17. Friert's an St. Gertrud, währt der Winter noch zwei Wochen
Sankt Gertraud führt die Kuh zum Kraut, die Bienen zum Pflug und die Pferde zum Zug.
Sankt Gertrud tut die Erd' von unten auf.
Wer dicke Bohnen und Möhren will essen, darf St. Gertraud nicht vergessen
Ist St. Gertraud sonnig, wird dem Gärtner wonnig
Gertraud - Sä´s Kraut
Gertrud mit der Maus treibt die Spinnerinnen raus
Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein.

19. Ist's am Josefstag schön, kann's nur gut weitergehen
Wenn's erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss.
Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag.
Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr.
Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

20.3. Frühlingsanfang - frühlingshafte Bauernregeln


21. St. Benedikt den Garten schmückt
Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe an St. Benedikt
# Auf St.Benedikt achte wohl, daß man Hafer säen soll.
St.Benedikt macht die Möhren dick.
Der Benedikt leitet deine Hand, säest du mit ihm die Frucht in's Land.
Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.

25. Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet

27. Ist an Rupert der Himmel rein, so wird er' s auch im Juni sein

29. Wie der 29., so der Frühling

30. Wie der 30., so der Sommer

31. Wie der 31., so der Herbst




Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz
Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen
Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz
Wenn im März viel Winde weh'n, wird's im Mai dann warm und schön
Wenn der März zum April wird, so wird der April zum März
Ein grüner März bringt selten etwas Gutes
Auf Märzenregen folgt kein Segen
Soviel Nebeltage im März, soviel Frosttage im Mai

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.just.I_am.
Gelöschter Benutzer

Bauern - und Wetterregeln Februar

von .just.I_am. am 18.01.2011 10:06

2. Ist's an Lichtmeß hell und rein, wird's ein langer Winter sei. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit
Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee
Der Lichtmess-Sonnenschein bringt großen Schnee herein.
Ist's Lichtmess licht, geht der Winter nicht.
Lichtmess trüb - ist dem Bauer lieb
Weiße Lichtmess - grüne Ostern.
Am Lichtmeßsonnabend sind die Nüsse im Schuß.
Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt`s noch sehr viel Schnee und Eis.
"Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
Lichtmess trüb / ist dem Bauern lieb.
Weiße Lichtmess - grüne Ostern.
An Lichtmess fängt der Bauersmann / neu mit des Jahres Arbeit an

3. St. Blas und Urban ohne Regen, folgt ein guter Erntesegen
St. Blasius stößt dem Winter die Hörner ab.

5. St. Agatha die Gottesbraut, macht, daß Schnee und Eis gern taut

6. Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee

9. Ist's an St. Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht

12. Eulalia im Sonnenschein, bringt viel Apfel und Apfelwein

14. Bauernregeln zum Valentinstag

18. Friert's um Simeon ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich

22. War's in der Petersnacht sehr kalt, dann hat der Winter noch lange Gewalt.
Gefriert es in der Petersnacht, dann auch noch lang das Eise kracht.
Wenn’s an Petri Stuhlfeier kalt, die Kält noch 40 Tage anhalt.
Nach der Kälte der Petersnacht, verliert bald der Winter seine Kraft.
Wenn's friert auf Petri Stuhlfeier, friert's noch vierzehnmal heuer
Weht es sehr kalt um Petri Stuhl, denn bleibt's noch 14 Tag kuhl.
Ist St. Petrus kalt, hat die Kält' noch lang Gewalt.
Petri Stuhlfeier kalt, da wird der Winter sehr alt.
Hat Petri Stuhlfeier noch viel Eis und viel Ost (= Wind), dann bringt der Februar noch starken Frost.
Ist's noch so kalt um Petri Stuhl, dann bleibt's nicht mehr lange so kuhl.
Ist es mild und nach Petri offen der Bach, dann kommt auch kein großes Eis mehr nach.
Ist an Petrus das Wetter gar schön, dann kann man bald Kohl und Erbsen säen.

24. St. Mattheus hab ich lieb, denn er gibt dem Baum den Trieb
Wenn Matthias kommt herbei, legen Gans und Huhn das erste Ei.
Mattheis bricht ´s Eis. Hat er keins, so macht er eins.

28. St. Roman hell und klar, bedeutet ein gutes Jahr



Viel Nebel im Februar, viel Regen das ganze Jahr
Ist der Februar trocken und kalt, wirst im August vor Hitz zerspringen bald
Februartau bringt Nachfrost im Mai
Wenn's im Hornung (Februar) nicht schneit, kommt die Kält zur Osterzeit
Sonnt sich die Katz im Februar, muß sie im März zum Ofen gar
Mücken, die im Februar summen, gar oft auf lange Zeit verstummen
Wenn's im Februar regnerisch ist, hilft's so viel wie guter Mist
Regen im Februar bringt flüssigen Dünger für's Jahr.
Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß.
Im Februar zuviel Sonne am Baum, läßt dem Obst keinen Raum
Wenn der Nordwind im Februar nicht will, so kommt er sicher im April.

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.just.I_am.
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Bauern - und Wetterregeln Januar

von .just.I_am. am 18.01.2011 10:06

1. Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und grosse Plag


Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr
Neujahrsnacht hell und klar, deutet auf ein reiches Jahr.
Wenn es zu Neujahr schneit, gibt es viele Bienenschwärme.
Neujahr Sonnenschein, lässt das Jahr fruchtbarer sein.
Wenn 's um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch liegt.
Ein Jahr, das schlecht will sein, stellt sich schwimmend ein.
2. Makarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit
6. Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will
Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter.
Ist Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr.
Dreikönig ohne Eis: Pankraz weiß.
Die Heiligen Drei Könige bauen eine Brücke oder brechen ein.
Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Weinjahr

9. St. Julian bricht das Eis, bricht er es nicht, umarmt er es

10. An Agathe Sonnenschein bringt viel Korn und Wein.

15. St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde.

17. Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr

20. An Fabian u. Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an
"An Fabian und Sebastian / fängt der rechte Winter an.
Sonnenschein um Fabian und Sebastian, lässt den Tieren das Futter ausgah'n
Um Fabian und Sebastian, / da nimmt auch der Tauber die Taube an

21. Scheint zu Agnes die Sonne wird später die Ernte zur Wonne!
Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag.
Zieh'n Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.
Wenn St. Agnes gekommen, / wird neuer Saft im Baum vernommen.

22. Geht Vinzent im Schnee, gibt´s viel Heu und Klee
St. Vinzenz Sonnenschein, füllt das Fass mit gutem Wein
Vinzenz Sonnenschein bringt viel Korn und Wein, bringt er aber Wasserflut, ist's für beides nicht gut.
Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut.
An dem Tag Vinzenzius, jede Rebe treiben muss
Wie zu Vinzenz das Wetter war, so wird´s sein das ganze Jahr

25.1. (St. Pauli Bekehr) St. Paulus kalt mit Sonnenschein, / wird das Jahr wohl fruchtbar sein
An Pauli Bekehr ist der Winter halb hin und halb her.
Wenn's St. Pauli regnet oder schneit, folget eine teure Zeit.
St. Pauli Bekehrung hell und klar, so hofft man auf ein gutes Jahr.
Pauli klar, ein gutes Jahr. Pauli Regen, schlechter Segen.

30. Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht' und Wein

31. Friert es hart auf Virgilius, im März noch viel Kälte kommen muss



Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh
Auf kalten trocknen Januar folgt oft viel Schnee im Februar.
Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr naß führwahr
Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.
Wieviel Regentropfen ein Januar, soviel Schneeflocken im Mai
Je frostiger der Januar, desto freundlicher das Jahr
Ist der Januar frostig und kalt, lockt uns bald der grüne Wald.
Der Januar muß krachen, soll der Frühling lachen
Wächst das Gras im Januar, so wächst es schlecht im ganzen Jahr
Ist der Januar kalt und weiß, kommt der Frühling ohne Eis.
Läßt der Januar Wasser fallen, lässt der Lenz es gefrieren.
Januar weiß, der Sommer heiß
Wenn der Frost nicht im Jänner kommen will, so kommt er im März oder April.
Ein Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen, Tälern weh.

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.just.I_am.
Gelöschter Benutzer

Re: Einfach Ich - Sprüche

von .just.I_am. am 17.01.2011 09:22

Ich bin geboren worden, ohne dass ich gefragt wurde ob ich leben will. Ich werde sterben, ohne dass ich gefragt werde, ob ich sterben will. Also lasst mich jedenfalls so leben, wie ich es möchte, jeder meint mich zu kennen doch keiner kennt mich wirklich. Das ist für ALLE, die mich nicht ab können und die ich demzufolge auch nicht ab kann, fickt euch ihr Versager und einen Schönen Gruß an ALLE die mich hassen, Ich mache trotzdem was ich will... :o)

Antworten

.just.I_am.
Gelöschter Benutzer

Re: Liebe

von .just.I_am. am 17.01.2011 09:21

Ich will ganz viel küssen! Oft! Und fast überall! Ich möchte in den richtigen Momenten süß gefunden werden. Ich will Wasserschlachten beim Zähneputzen machen und mich vor der großen bösen Welt in DEINE Arme flüchten können und meine Tränen getrocknet bekommen. Nachts zusammen spazieren gehen! Zusammen Kochen! Ich möchte solange gekitzelt werden, bis ich keine Luft mehr bekomme und beim Frühstück unterm Tisch füßeln. Ich will, dass ich mich ohne DICH nicht vollständig fühle, weil ich süchtig bin nach DEINER Nähe. Ich möchte verregnete Sonntage mit DIR im Bett verbringen oder im Regen spazieren gehen und DEIN regennasses Gesicht küssen. Es soll sich gut anfühlen neben DIR aufzuwachen und neben DIR einzuschlafen.Ich möchte DIR die fehlende Hälfte sein und DIR vertrauen können. Meine T - Shirts sollen auf der Wäscheleine neben DEINEN hängen und DEINE Stimme soll mir Gänsehaut machen. Ich will DICH vor DEINEN Freunden Schatzi nennen, ohne dass DIR das peinlich ist. Ich will es manchmal gar nicht abwarten können, wieder mit DIR allein zu sein und DU sollst deinen Pulli bei mir “vergessen"?, damit ich bis zum nächsten Mal was habe, woran ich DICH riechen. Ich will, dass DU mich trotz meiner Ecken und Kanten und meiner Fehler liebst. Ich will, dass wir uns streiten und verstehen, will mit DIR lachen und mich ernsthaft unterhalten. Ich möchte mit DIR tiefsinnige Diskussionen führen und über die albernsten Dinge lachen können. Aber vor allem will ich eins: DICH!♥

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Und dann kommst du nach Hause, an einem späten Abend ziehst deinen Schlafanzug an, der noch nach IHM.♥ riecht. Gehst barfuß leise ins Schlafzimmer krabbelst unter seine Bettdecke. Er hat sie für dich aufgeschüttelt und dann hältst du deinen Atem an, um seinen Atem zu hören. Seinen Schlaf-Atem. Regelmäßig und tief. Hin und wieder mit einer sanften und so süßen Schnarchbeimischung, die um diese Zeit dein Herz so rührt, dass dir Tränen in die Augen steigen im dunklen Zimmer. Und dann raschelst du laut mit der Bettdecke, hustest ein bisschen, und schiebst deinen Fuß rüber auf seine Seite, um ihn heftig, aber gerade noch sanft genug gegen die Wade zu treten, um nachher behaupten zu können, du hättest dich lediglich im Schlaf bewegt. Weil, wenn er dann halbwegs aufwacht, geschieht das Wunderbare: Dann tastet er nach dir, zieht dich an sich, auf seine Seite, in seine Arme, an seine Brust, die der schönste Ort der Welt ist, grunzt irgendetwas Unverständliches, was nichts zur Sache tut, aber sehr, sehr freundlich klingt, und legt seine Wange in die kleine, stets warme, stets duftende Vertiefung zwischen deinem Hals und deiner Schulter und schläft wieder ein. Und schnarcht ein wenig. Und du fühlst dich zu Hause und geborgen vor allem Übel, getröstet von allem Kummer, befreit von allen Sorgen.

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